Park Babelsberg im Herbst © TMB-Fotoarchiv/Jan Hoffmann
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Pressemitteilungen

Besucherbergwerk F60, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Wieck

17.07.17

Touristisches Netzwerk Industriekultur in Brandenburg gegründet

In Potsdam wurde heute das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg gegründet. 

Die Mitglieder werden künftig den industriell geprägten Teil der Brandenburgischen Regionalgeschichte, die eng mit der Entwicklung Berlins zur Metropole verbunden ist, stärker erlebbar machen. Um breite Zielgruppen anzusprechen, werden die Erlebnisangebote der Industriekultur mit touristischen Angeboten wie Radfahren, wasserorientierter Erholung und Städtetourismus verknüpft. Die neuen Angebote werden entsprechend dem touristischen Markenprozess des Reiselandes Brandenburg entwickelt. Damit wird ein Beitrag zur Umsetzung der Landestourismuskonzeption geleistet. Zugleich wird über die industriekulturellen Erlebnisangebote der Strukturwandel Brandenburgs gefördert, kommuniziert und erlebbar gemacht. 

Das Ministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Gründung und die Aktivitäten des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg finanziell in den Jahren 2017 und 2018. Das Touristische Netzwerk Industriekultur in Brandenburg wird mit überregionalen Akteuren kooperieren, wie z.B. der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) und dem Berliner Zentrum Industriekultur, mit dem auf der Gründungsveranstaltung eine Kooperationsvereinbarung zur Konkretisierung der Zusammenarbeit unterzeichnet wurde. 

Für den Aufbau des Touristischen Netzwerks Industriekultur Brandenburg werden die Erfahrungen und die Struktur der „ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur“ genutzt, damit die positiven Entwicklungen der ENERGIE-Route auf das ganze Land ausgedehnt werden. Die im Jahr 2007 gegründete ENERGIE-Route ist ein touristisches Marketingnetzwerk mit derzeit elf Originalschauplätzen der Lausitzer Industriekultur, die ihre Kommunikationsaktivitäten unter einem Dach bündeln.

Die 22 Gründungsmitglieder des neuen Netzwerks sind: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz), Landgut Stober, Museumsdorf Baruther Glashütte, Optikpark Rathenow, Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen, Stadtmuseum "Alte Burg" Wittenberge, Wettermuseum in Lindenberg, Ziegeleipark Mildenberg und das Fördermitglied Tourismusverband Elbe-Elster-Land. Die ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur ist ebenfalls Gründungsmitglied. Zu dieser Themen-Route zählen: Besucherbergwerk F60, Besucherzentrum IBA-Terrassen, Biotürme Lauchhammer, Brikettfabrik Louise, Dieselkraftwerk Cottbus, Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte, Energiefabrik Knappenrode, Erlebnis-Kraftwerk Plessa, Gartenstadt Marga, Kraftwerk Schwarze Pumpe, Tagebau Welzow-Süd sowie die Fördermitglieder excursio-Besucherzentrum und iba-aktiv-tours. Neue Mitglieder sind im Touristischen Netzwerk Industriekultur in Brandenburg jederzeit willkommen.

Ein Foto zum Download finden Sie hier: Förderbrücke F60 in Lichterfeld in der Lausitz (Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann)

Weitere Informationen unter: www.energie-route-lausitz.de

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an:

Touristisches Netzwerk Industriekultur in Brandenburg 

c/o Tourismusverband Lausitzer Seenland e. V.

Antje Boshold (Projektkoordinatorin)

Steindamm 22, 01968 Senftenberg 

Tel. 0163 – 612 84 39

Fax 03573 725300-9 

info‎@‎industriekultur-brandenburg.de

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