Dagowsee Ruderboot © TV Ruppiner Seenland e.V. /Judith Kerrmann
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Veranstaltungstipps

Elblandfestspiele Wittenberge, Foto: Jens Wegner

12.07.17

Ausflugs- und Veranstaltungstipps KW 29

Der Sommer wird heiß in Wittenberge - zumindest musikalisch. Die 18. Elblandfestspiele präsentieren vom 14.-15. Juli „Sommer an der Elbe - Welthits in Wittenberge" in der Prignitz. Zu hören sind Kulthits aus Operetten, Opern, Musicals und Filmmelodien sowie das Beste aus Rock und Pop. Die Klänge reichen von „Porgy and Bess" bis zum „Käfig voller Narren", vom „Sportpalast-Walzer" bis zum „Nessun Dorma", vom „Bett im Kornfeld" bis zu „Rise Like a Phoenix". 

Wie jedes Jahr stehen unter dem Motto „anschauen – anfassen – mitmachen“ wieder Familien mit ihren Kindern beim „Archäovent im Paulikloster - Das Museumssommerfest" im Mittelpunkt. Speziell auf die Kleinen abgestimmt, kann am 15.-16. Juli in Brandenburg an der Havel im Havelland mit Fachleuten altes Handwerk kennengelernt und ausprobiert werden, so zum Beispiel das Töpfern, das Stempeln von römischen Pressblechen zu Anhängern, das Bauen von Bögen und das Schnitzen von Werkzeugen. Bei einer Kindergrabung wird die archäologische Grabungstätigkeit spielerisch vermittelt. 

„Wasser steht Kopf" heißt das Motto der diesjährigen STADT FÜR EINE NACHT am 16.-17. Juli im Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse in Potsdam, welche zum achten Mal ihre imaginären Stadttore für Besucher und Gäste öffnet. Auch in diesem Jahr werden Antworten auf die Frage: „Wie wollen wir leben?" gesucht - ganz speziell im Zusammenhang mit dem Thema „Wasser". Unter den 120 Programmpunkten sind auch ganz neu zu entdeckende Spielorte, wie beispielsweise „SFENs 1st OPEN STAGE" auf der Kulturinsel am Ufer, „Das Wasserspielmobil“ für Kids, Mitmachexperimente mit dem Mobilen Extavium sowie das Theater Anu auf der Wiese am Tiefen See oder den flunker Produktionen auf dem Wasser vor der Seebühne. 

„Mein Licht. Der Aufbruch der Anna zu Herzberg" ist der Name des Reformationsspiels am 14.-15. Juli in Herzberg im Elbe-Elster-Land. Das neue Reformationsstück verfolgt den Lebensweg der Herzbergerin Anna über acht Jahrzehnte hinweg bis zum Herzberger Konvent von 1578. Die Hauptfigur Anna zu Herzberg, welche um das Jahr 1500 in einem Korb in der Schwarzen Elster angespült wird, hat als Findelkind und Frau einen doppelt schweren Start ins Leben. Umso deutlicher lässt sich erkennen, wie die Reformation ihr Leben und das ihrer Menschen verändert. 

In der „kleinen Ostsee" baden kann man mit dem Familienpass Brandenburg. Der Helenesee bei Frankfurt/Oder im Seenland Oder-Spree mit seinem kristallklaren Wasser und feinen Textil- und FKK-Stränden inmitten eines märkischen Kiefern- und Mischwaldes fasziniert die Besucher stets aufs Neue und ist einer der saubersten Seen Deutschlands. Im Freizeit & Campingpark tanken die Gäste Energie, genießen die Natur und können viel erleben. 

Diese und weitere Ausflugstipps im ganzen Land finden Sie in unseren Ausflugs- und Veranstaltungstipps (word)

 

Der Tipp aus dem Familienpass Brandenburg:

Mai - September

Seenland Oder-Spree | Frankfurt | Helenesee

Deine kleine Ostsee!

Der Helenesee mit seinem kristallklaren Wasser und feinen Textil- und FKK-Stränden inmitten eines märkischen Kiefern- und Mischwaldes fasziniert den Betrachter stets aufs Neue. Er ist einer der saubersten Seen Deutschlands. Ob als Tagesausflug oder für etwas länger: Im Freizeit & Campingpark tanken die Gäste Energie, genießen die Natur und können viel erleben. Zahlreiche Sportanlagen und das reichhaltige Freizeitangebot garantieren einen erlebnisreichen Aufenthalt. Preis: 1-10 Euro. Vorteilspreis mit dem Familienpass Brandenburg:  Bei Vollzahlung eines Erwachsenen 1 Kind kostenfrei. Infostelle/Buchung: Helenesee, Am Helenesee 2, 15236 Frankfurt (Oder), Tel.: 0335 556660, info@helenesee-ag.de, www.helenesee.de.

 

Der Tipp zum Reformationsjubiläum

14. – 15. Juli, 19 Uhr

Elbe-Elster-Land | Herzberg | Innenstadt und Markt

Reformationsspiel zum Lutherjubiläum

"Mein Licht. Der Aufbruch der Anna zu Herzberg". Die Hauptfigur Anna zu Herzberg, welche um das Jahr 1500 in einem Korb in der Schwarzen Elster angespült wird, hat als Findelkind und Frau einen doppelt schweren Start ins Leben. Umso deutlicher lässt sich erkennen, wie die Reformation ihr Leben und das ihrer Menschen verändert. Das neue Reformationsstück verfolgt den Lebensweg der Herzbergerin Anna über acht Jahrzehnte hinweg bis zum Herzberger Konvent von 1578. Preis: 17 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei. Infostelle/Buchung: Innenstadt und Markt, 04916 Herzberg, Tel.: 03535 482330, kulturamt@stadt-herzberg.de, www.herzberg-elster.de.

Noch mehr Veranstaltungstipps und Ausflugsangebote rund um das Reformationsjubiläum in Brandenburg im Internet auf www.reiseland-brandenburg.de/reformation 

 

Kurz & Knapp: Veranstaltungstipps:

13. Juli, 18 Uhr

Spreewald | Lübbenau | Grosser Spreewaldhafen

Clássico Ibérico - eine spanische Nacht mit dem MERCURIUS ENSEMBLE

Eine spanische Nacht im Spreewald: Hier erlebt man das Feuer des Südens bei berühmten Stücken der Zigeunerweisen, spanischen Tänzen und der Carmen-Fantasie. Das Mercurius-Duo um den Dresdner Violinisten Christoph Geibel und die Sopranistin Romy Petrick bringt das mediterrane Lebensgefühl im Konzertsaal Spreewald musikalisch zum Klingen. Der finale Flamenco-Tanz im Kerzenschein versprüht spanische Leidenschaft inmitten der Natur. Preis: 69,90 Euro. Infostelle/Buchung: Grosser Spreewaldhafen Lübbenau, Dammstraße 77a, 03222 Lübbenau, Tel.: 03542 2225, info@grosser-hafen.de, www.grosser-kahnhafen.de.

14. Juli, 15 Uhr

Seenland Oder-Spree | Frankfurt (Oder) | Marienkirche

Führung zu der Begräbniskultur von St. Marien

Am 14. Juli steht die Führung „Streifzug durch die Unterwelt“ zu Bestattungsorten und durch Kellergewölbe von St. Marien auf dem Plan. Neben dem Wandel der Begräbniskultur in Stadt und Kirche nach der Reformation wird auch das Greiffenpfeil’sche Erbbegräbnis thematisiert. Außerdem dürfen die Besucher einen Blick in einige im Normalfall nicht zugängliche Keller der Kirche werfen, die zwar auf den ersten Blick modern erscheinen, aber in denen es viele steinerne Zeugen aus dem Mittelalter zu entdecken gibt. Bei dieser Führung ist die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt. Eine Voranmeldung in der Tourist-Information wird deshalb empfohlen. Preis: 7,50 Euro. Infostelle/Buchung: Marienkirche, 15230 Frankfurt (Oder), www.reformationsjubilaeum-frankfurt-oder.de.

14. Juli, 19.30-22 Uhr

Barnimer Land | Bernau  | Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse

Premiere des FRAKIMA - Sommertheaters "Die schöne Helena"

Ein Sommertheater frei nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy mit der musikalischer Begleitung von Jaques Offenbach. Infostelle/Buchung: Kulturhof Bernau, Breitscheidstraße 43, 16321 Bernau bei Berlin, www.bernauer-saenger.de.

14. Juli, 20 Uhr

Fläming | Dahme | Schlossruine

Sommertheater an der Dahmer Schlossruine

Im Jahr 2017 sind es 500 Jahre her, seit Martin Luther seine 95 Thesen gegen Machtmissbrauch und Korruption des Papsttums an die Schlosskirche zu Wittenberg schlug und damit die Reformation auslöste. 

Was liegt näher, als zum Jubiläum mit Hans Sachs durch Brandenburg, eines der Kernlande der Reformation, auf Tour zu gehen? Die Schauspieler und Musiker vom theater 89 tun genau das und treten an der Schlossruine auf. Im Mittelpunkt des Abends stehen die drei Schwänke DAS HEISS EISEN, DER FAHREND SCHÜLER IM PARADEIS und DER ROSSDIEB ZU FÜNSING MIT DEN TOLLEN DIEBISCHEN BAUREN. Zudem werden SPRUCHGEDICHTE sowie Auszüge aus DIE WITTEMBERGISCH NACHTIGALL, DIE MAN JETZT HÖRET ÜBERALL und DAS SCHLAURAFFENLAND rezitiert und deutsche Volkslieder gesungen. Infostelle/Buchung: Schlossruine Dahme/Mark, Am Schloss 1, 15936 Dahme/Mark, Tel.: 035451 98120, amt@dahme.de, www.dahme.de.

14. – 15. Juli, 20 Uhr

Prignitz | Wittenberge | Elblandbühne, Alte Ölmühle 

18. Elblandfestspiele

Der Sommer wird heiß in Wittenberge - zumindest musikalisch. Die 18. Elblandfestspiele präsentieren "Sommer an der Elbe - Welthits in Wittenberge": das sind Kulthits aus Operetten, Opern, Musicals und Filmmelodien sowie das Beste aus Rock und Pop. Die Klänge reichen von "Porgy and Bess" bis zum "Käfig voller Narren", vom "Sportpalast-Walzer" bis zum "Nessun Dorma", vom "Bett im Kornfeld" bis zu "Rise Like a Phoenix". Stargast ist Tenor Jay Alexander, eine der Stimmen des Gesangsduos "Marshall & Alexander". Mit dabei sind außerdem ein fulminantes italienisch-deutsches Gesangspaar mit seiner Kombination aus Jazz und Klassik, Sopranistinnen aus den USA und Österreich, Venezuela und Cuba sowie eine junge Popikone und ein Berliner Swingentertainer. Sie stehen mit dem populären Deutschen Filmorchester Babelsberg auf der Elblandbühne an der Alten Ölmühle, dem imposanten Festspielgelände inmitten einer historischen Industrielandschaft direkt am Elbe-Ufer. Preis: 18-80 Euro. Infostelle/Buchung: Elblandbühne, Alte Ölmühle zu Wittenberge, Bad Wilsnacker Str. 52, 19322 Wittenberge, www.elblandfestspiele.de.

15. Juli

Uckermark | Schwedt | Waldsportanlage

POTY-Festival 2017

Die Waldsportanlage am ehemaligen Waldbad in Schwedt wird wieder gerockt. Dort wird die Langeweile verbannt und die schönste Zeit des Jahres eingeläutet. Mit Petrus Hilfe öffnen sich bei schönstem Sonnenschein die Tore der Location. Dann kommen bis in den späten Abend hinein Festivalhopper und Fans von Experimentalpop und Hip Hop voll auf ihre Kosten. Aber auch Liebhaber des Deutsch-Rock-Pops sowie des modernen Indie-Raps werden ihre Freude haben. Preis: Vorverkauf: 13 Euro, Abendkasse: 16 Euro. Infostelle/Buchung: Waldsportanlage, Am Waldbad, 16303 Schwedt, www.poty-festival.com.

15. Juli, 10-16 Uhr

Elbe-Elster-Land | Bad Liebenwerda | Naturparkhaus

RangerErlebnisTour: Hirsch-JAGD

Feuerschröter, Donnergugi, Hornschröter oder wie in unserer Region gebräuchlich Hirschkäfer – egal wie man ihn nennt, der größte unserer einheimischen Käfer ist in vielerlei Hinsicht eine genauere Betrachtung wert. Gemeinsam mit den Rangern wird so manches Geheimnis dieses außergewöhnlichen Waldbewohners gelüftet. Preis: 15 Euro, Kinder 5 Euro. Infostelle/Buchung: Naturparkhaus, 04949 Bad Liebenwerda, Tel.: 035341 10192.

15. Juli, 15 Uhr

Ruppiner Seenland | Rheinsberg | Maritim Hafenhotel Rheinsberg

9. Leuchtturmfest mit Right Now

Das Maritim Hafenhotel Rheinsberg feiert das berühmte Leuchtturmfest mit Musik, Tanz, Spiel, Spaß und vielen Überraschungen. Die fantastische Atmosphäre des Hafendorfes in Rheinsberg an einem sonnigen, entspannten Sommertag sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Livemusiker verzaubern mit grandiosen Songs. Infostelle/Buchung: Maritim Hafenhotel Rheinsberg, Hafendorfstraße 1, 16831 Rheinsberg, Tel.: 033931 8000, info.rhh@maritim.de, www.hafendorf-rheinsberg.de.

15. Juli, 17-18 Uhr

Dahme-Seenland | Wernsdorf | Dorfkirche

Konzert mit dem Potsdamer Hornquartett

Das Potsdamer Hornquartertt besteht seit 1989. In seinem Repertoire finden sich Werke aus mehr als 4 Jahrhunderten. Das Ensemble ist auch der zeitgenössischen Musik gegenüber sehr aufgeschlossen und brachte etliche neue Werke zur Uraufführung. Die Mitglieder des Potsdamer Hornquartetts sind hauptberuflich in großen Orchestern tätig. Die Kammermusik ist zugleich Ergänzung und Ausgleich zum Orchesterdienst. Preis: Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten. Infostelle/Buchung: Dorfkirche Wernsdorf, Jovestraße, 15713 Wernsdorf, Tel.: 0172 2405272, www.kirchbauverein-wernsdorf.de.

15. – 16. Juli, 10-18 Uhr

Havelland | Brandenburg an der Havel | Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

Archäovent im Paulikloster - Das Museumssommerfest

Wie jedes Jahr stehen unter dem Motto „anschauen – anfassen – mitmachen“  wieder Familien mit ihren Kindern im Mittelpunkt. Speziell auf die Kleinen abgestimmt, kann mit Fachleuten altes Handwerk kennengelernt und ausprobiert werden, so zum Beispiel das Töpfern, das Stempeln von römischen Pressblechen zu Anhängern, das Bauen von Bögen und das Schnitzen von Werkzeugen. Neu dabei sind das Ringelstechen, die Glasperlenherstellung und das Seifesieden. Bei einer Kindergrabung wird die archäologische Grabungstätigkeit spielerisch vermittelt. Auch das Zeichnen von Funden kann erprobt werden. Führungen, speziell für die Jüngsten, ergänzen das Programm. Aber auch die Erwachsenen kommen auf ihre Kosten. Im Bogenschießen können sich nicht nur die Kleinsten üben. Und die Musik und Geschichten des Duos „circus thalamus“ begeistern die ganze Familie. Infostelle/Buchung: Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, Neustädtische Heidestr. 28, 14776 Brandenburg an der Havel, Tel.: 03381 4104112, info@landesmuseum-brandenburg.de, www.landesmuseum-brandenburg.de.

16. Juli, 09 Uhr

Niederlausitz | Cottbus 

5. Cottbuser Fahrradkonzert

Für all jene, deren Lieblingssommersonntag aus Fahrradfahren und Kulturgenuss besteht, ist das Fahrradkonzert ein Muss. Denn es verbindet beides zu einem Ganztages-Erlebnis mit sportlichen und musikalischen Genüssen. Preis: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Infostelle/Buchung: Cottbus, 03046 Cottbus, www.cottbus-tourismus.de.

16. – 17. Juli

Potsdam | Potsdam | Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse

Stadt für eine Nacht

›Wasser steht Kopf‹ heißt das Motto der diesjährigen STADT FÜR EINE NACHT im Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse, welche zum achten Mal ihre imaginären Stadttore für Besucher und Gäste öffnet. Auch in diesem Jahr werden Antworten auf die Frage: ›Wie wollen wir leben?‹ gesucht - ganz speziell im Zusammenhang mit dem Thema ›Wasser‹. Um die Stadt auf Zeit mit Leben zu füllen, sucht die Landeshauptstadt Potsdam kreative Köpfe aus Potsdam und dem Land Brandenburg, welche mit ihren Ideen unter dem Motto ›Wasser steht Kopf‹ zum Nachdenken anregen - über den nachhaltigen Umgang mit der begrenzten Ressource, Wasser als Lebensraum und Fluchtweg, über Wasser in Kunst, Kultur und Architektur, über die Berufswelt ‚Wasser', die poetische und mystische Bedeutung oder auch Wasser als Badespaß. Infostelle/Buchung: Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse, Schiffbauergasse, 14467 Potsdam, www.schiffbauergasse.de.

 

500 Jahre Reformation:

15. Juli, 17 Uhr

Fläming | Jüterbog | Nikolaikirche Jüterbog

27. Brandenburgische Sommerkonzerte: Echo der Reformation

Das eindrucksvolle Programm des RIAS Kammerchors beschäftigt sich mit dem Echo der Reformation in der Musik. Im Gegensatz zu allen anderen Künsten nimmt die Musik eine Sonderstellung im Umgang mit der kirchlichen Erneuerungsbewegung ein. Im Zentrum des Konzertprogrammes steht daher das, was die Konfessionen eint: das christliche Glaubensbekenntnis, das allgemeine Gotteslob und vor allem der unbändige Wunsch nach Frieden. Abwechselnd werden Stücke von katholischen und protestantischen Komponisten dargeboten. Jüterbog selbst ist eng mit der Reformationsgeschichte verknüpft. Im Jahr 1517 sollen die Ablasspredigten des Dominikaners, Johann Tetzel, Martin Luther zu seiner Reformbewegung angeregt haben. Passender könnte ein Konzertort kaum sein, um Gemeinsamkeiten in der Musik auszuloten und zu entdecken. Preis: 20-59 Euro. Infostelle/Buchung: Nikolaikirche Jüterbog, Nikolaikirchplatz, 14913 Jüterbog, Tel.: 030 8904340, www.brandenburgische-sommerkonzerte.org.

15. Juli, 19 Uhr

Uckermark | Angermünde | Franziskaner Kloster

Open-Air-Sommertheater: „Lieder, Gedichte und Schwänke von Hans Sachs“

Ein „Follower“ Luthers war der Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Meistersinger und Dramatiker Hans Sach. Er war weithin bekannt und seine Stimme hatte Gewicht. Mit ihm regten sich öffentliche Kritik und Selbstkritik. Als angesehener Handwerker lebte er unter den Leuten. Seine Sprüche wurden schnell als Kommentare zu alltäglichen und historischen Ereignissen verbreitet. Als Meistersinger stand er im „Song Contest“, der strengsten poetischen und musikalischen Regeln folgte, in Konkurrenz zu den Dichter- und Sangesgrößen seiner Zeit. Er war eine Art spätmittelalterlicher „Liedermacher“. Und als Dramatiker würde man ihn heute ins Fach der „Comedy“ stecken. Er verfasste in der „fünften Jahreszeit“ kurze Stücke in Knittelversen, die die großen und kleinen Betrügereien zwischen Bürgersleuten und Standespersonen, zwischen Eheleuten und Nachbarn im städtischen Alltag aufs Korn nahmen. Preis: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Infostelle/Buchung: Franziskaner Kloster, Klosterstraße 43a, 16278 Angermünde, Tel.:  0331 2015120, www.ag-historische-stadtkerne.de.

17. Juli, 19 Uhr

Niederlausitz | Guben | Kirche des Guten Hirten

Am Anfang war das Wort - Die Wirkungsgeschichte der Reformation

Die Reformation ist eine Singbewegung. Ein neues Liedgut in deutscher Sprache beteiligt die Gemeinden an den Gottesdiensten. Die reformatorische Botschaft wird durch Liederverbreitet. Im Gefolge der Reformation entsteht eine neue evangelische Kirchenmusik. Infostelle/Buchung: Kirche des Guten Hirten, 03172 Guben, Tel.: 03561 431200.

15. Juli, 17 Uhr

Fläming | Jüterbog | Nikolaikirche Jüterbog

27. Brandenburgische Sommerkonzerte: Echo der Reformation

Das eindrucksvolle Programm des RIAS Kammerchors beschäftigt sich mit dem Echo der Reformation in der Musik. Im Gegensatz zu allen anderen Künsten nimmt die Musik eine Sonderstellung im Umgang mit der kirchlichen Erneuerungsbewegung ein. Im Zentrum des Konzertprogrammes steht daher das, was die Konfessionen eint: das christliche Glaubensbekenntnis, das allgemeine Gotteslob und vor allem der unbändige Wunsch nach Frieden. Abwechselnd werden Stücke von katholischen und protestantischen Komponisten dargeboten. Jüterbog selbst ist eng mit der Reformationsgeschichte verknüpft. Im Jahr 1517 sollen die Ablasspredigten des Dominikaners, Johann Tetzel, Martin Luther zu seiner Reformbewegung angeregt haben. Passender könnte ein Konzertort kaum sein, um Gemeinsamkeiten in der Musik auszuloten und zu entdecken. Preis: 20-59 Euro. Infostelle/Buchung: Nikolaikirche Jüterbog, Nikolaikirchplatz, 14913 Jüterbog, Tel.: 030 8904340, www.brandenburgische-sommerkonzerte.org.

Ab 14. Juli

Prignitz | Bad Wilsnack | Wunderblutkirche St. Nikolai

14.07.2017 - 01.11.2017

Ausstellung "Sünde, Tod und Fegefeuer - Bildmedien vor und nach der Reformation"

Die Kirchengemeinde Bad Wilsnack, der Förderverein Wunderblutkirche Bad Wilsnack e.V., die Kirchengemeinde Werben und das Kloster Stift zum Heiligengrabe führen das gemeinsame Ausstellungsprojekt "Sünde, Tod und Fegefeuer - Bildmedien vor und nach der Reformation" an den drei Orten zeitgleich durch. Zwölf hölzerne Legendentafeln, die als verschollen galten und die seit ca. 1460 im Chor der Wunderblutkirche an der sogenannten Porlaube angebracht waren und so den Gläubigen die Legende des Wunderblutes im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen hielten, wurden kürzlich auf einer Empore der Kirche wiederentdeckt. Sie werden für den Zweck der Ausstellung restauriert und gesichert. Außerdem wird mithilfe von Planen die Porlaube visualisiert und so dem Besucher ein spektakulärer Eindruck des früheren Innenraumes der Kirche vermittelt. Die Wunderblutkirche hat den Status eines Denkmals nationaler Bedeutung. Infostelle/Buchung: Wunderblutkirche St. Nikolai, An der Nikolaikirche 1, 19336 Bad Wilsnack, Tel.: 038791 2721, www.wunderblutkirche.de.

Bis 12. November

Elbe-Elster-Land | Doberlug-Kirchhain | Museum Schloss Doberlug

07.07.2017 – 12.11.2017

Die letzten Mönche von Dobrilugk

Das Klosterleben widerspräche der Schrift, konstatierte Luther und löste damit eine Säkularisierungswelle aus. Auch das mächtige Kloster Dobrilugk geriet um 1540 in deren Sog. Für seine Zisterziensermönche bedeutete dies nicht nur die Auseinandersetzung mit der neuen Lehre, sondern auch die Suche nach neuen Lebensentwürfen. Das Museum Schloss Doberlug zeichnet die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche in einer Ausstellung nach und verortet sie als evangelische Pfarrer, als Pensionäre in einem verfallenden Kloster oder gar mit einer kriminellen Laufbahn. Außerdem stellt die Schau diese Einzelschicksale in den Kontext der Dobrilugker Klostergeschichte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Vom einstmals mächtigen Landbesitzer wird es zum Spielball politischer Interessen und verschwindet als geistliche Einrichtung schließlich von der Landkarte. Preis: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10-17 Uhr. Infostelle/Buchung: Museum Schloss Doberlug, Schlossplatz 1, 03253 Doberlug-Kirchhain, Tel.: 035322 6888520.

Bis 27. August

Potsdam | Potsdam | Kunstverein KunstHaus Potsdam

04.07.2017 - 27.08.2017

Susanne Pomrehn: Himmel und Erde

Die raumgreifende Installation der Berliner Künstlerin Susanne Pomrehn richtet den Fokus auf die medialen Aspekte der Person und des Wirkens von Martin Luther. In analytischer und dekonstruktivistischer Art und Weise seziert die Künstlerin mit dem Skapell Fotografien und fügt die entnommenen Teile in neue Konstellationen ein, so dass ein skulpturales Werk von hoher ästetischer Kraft entsteht, das den gesamten Ausstellungsraum erfüllt. Der Besucher kann die raumgreifende Installation von allen Seiten erkunden. Sie bietet ihm somit in ihren multiperspektivischen Ansichten unendliche Assozoationsmöglichkeiten. Preis: Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Dienstag 11-15 Uhr. Infostelle/Buchung: Kunstverein KunstHaus Potsdam, Ulanenweg 9, 14469 Potsdam, Tel.: 0331 2008086, info@kunsthaus-potsdam.de, www.kunsthaus-potsdam.de.

Bis 30. November

Havelland | Kloster Lehnin | Museum im Zisterzienserkloster

22.06.2017 - 30.11.2017

Liebe deinen Nächsten! Ein christliches Gebot, die Reformation und das Kloster Lehnin

Mönche und Nonnen sehen ihr Lebensideal in der Nachfolge Christi und im Leben in Keuschheit, Armut und Liebe. Die Liebe richtet sich auf Gott und den Mitmenschen. So gewährten die Klöster Armen, Kranken und Schwachen Hilfe. In den heutigen westlichen Gesellschaften ermöglicht die Sozialgesetzgebung allen Menschen medizinische Versorgung und garantiert eine finanzielle Sicherung. Doch auch in dieser Situation leisten Ärzte und Pflegekräfte in den großen christlichen Hilfswerken von Caritas und Diakonie ihren Dienst der tätigen Nächstenliebe. Das Kloster Lehnin steht mit der Entwicklung vom Zisterzienserkloster im Mittelalter zum heutigen Evangelischen Diakonissenhaus für diese historische Entwicklung und die Verwirklichung des Gebots der Nächstenliebe. Die Ausstellung zeigt, wie die Auflösung der Klöster in der Reformation und wie die Anstöße der protestantischen Theologien die Entwicklung des modernen Sozialstaates beeinflussten. Preis: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Familien 7,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei. Öffnungszeiten: Montag – Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr. Infostelle/Buchung: Museum im Zisterzienserkloster Lehnin, Klosterkirchplatz 4, 14797 Kloster Lehnin, Tel.: 03382 768-841/-842, www.museum-lehnin.de.

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